PF

PF S1 160F Trans2265x600

Datenblatt

PF (5.3 MB)

 
Typenbezeichnung
Besonderes Merkmal
Einsatz / Anwendung
Funktionsprinzip  Messzelle
   Membran
Material  Anschlusskopf
   Gehäuse
   Stutzen (prozessberührend)
   Membrane (prozessberührend)
   Druckmittlerflüssigkeit
Prozessanschluss  (Gewinde)
Elektrischer Anschluss
   Kabelverschraubung M16x1,5
   M12-Stecker
Schutzart
Messbereich  relativ
   Druckausgleich (bei relativ) über
   absolut
Überdruckfestigkeit
Temperaturbereich  Prozess
    Hochtemperatur-Version
    Umgebung
Hilfsspannung
Ausgangssignal  Standard
   Option (3-Leiter)
Messgenauigkeit
   Linearität
   Hysterese
   Reproduzierbarkeit
Langzeitstabilität

Zertifizierung

• Standard       o Option (Aufpreis)

 

PF

modulare Bauweise

hygienisch, Prozessdruck

piezoelektrisch

frontbündig

Deckel: 1.4301 / PC

1.4301, Ra ≤ 0,8 µm

1.4301, Ra ≤ 0,8 µm

1.4404, Ra ≤ 0,64 µm

• Paraffinöl / o Neobee M20

G1" hyg. / Tri-Clamp 1"/2"

 

o

IP67 / IP69K (M12-Stecker)

-1...1 bis 0...70 bar

 

0...2 bis 0...35 bar

1,1/1,5-fach Nenndruck

-18...177 °C / -18...165 °C

Standard

0...60 °C / 0...71 °C

18...36 V DC

4...20 mA

 

abh. von Turndown

≤ 0,1% / 0,15% v. Endwert

 

≤ 0,05 % v. Endwert

0,2 % URL pro 2 Jahre

     

Modularer Drucksensor bis 177 °C

Modularer Drucktransmitter PF

Einsatzbereich / Verwendungszweck

Anwendungsbeispiele

Hygienisches Design / Prozessanschluss

Besonderheiten

Optionen / Zubehör

Funktionsprinzip des piezoelektrischen Drucksensors

Der Drucksensor nutzt intern einen piezoelektrischen Signalumwandler, der den gemessenen Prozessdruck in ein entsprechendes Spannungssignal wandelt. Dieses wird dann gemäß des Kundenabgleichs in ein standardisiertes 4...20 mA Signal umgeformt. In der Werkseinstellung entpricht dies dem spezifizierten Messbereich des Sensors. Bei Relativdruckmesszellen wird die Rückseite der Membrane belüftet, das heißt der Sensor misst den Prozessdruck und/oder das Vakuum relativ zum atmosphärischen Druck. Dies bedeutet das Messergebnis verändert sich mit der Änderung des atmosphärischen Drucks der Umgebung.

 

Lesen Sie auch den nachfolgenden Artikel aus der Deutschen Molkerei Zeitung (DZM) (Download)

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Module für die Zukunft – Druckmesstechnik von Morgen

Der neue Drucksensor von Anderson-Negele bietet maximale Flexibilität bei geringen Kosten

Qualität und Effektivität sind heute Standardanforderungen an ein modernes Produktionsunternehmen. Dabei stellt sich häufig die Frage, wie können aufgeschlossene Unternehmen dies dauerhaft garantieren und stetig verbessern? Der Einsatz des von Anderson-Negele neu entwickelten, hygienischen Drucksensors PFS stellt hierbei einen Meilenstein zur Erreichung dieser Ziele dar.

Module gewährleisten Flexibilität

Vor allem die neue, komplette Modularität des PFS ist hierbei ein wichtiger Schritt. Sie ermöglicht einerseits eine schnelle, individuelle und problemlose Montage sowie einen verbesserten Service und reduziert andererseits sowohl Beschaffungs- als auch Lagerhaltungskosten. Die Trennung von Messelektronik und Signalelektronik erlaubt den individuellen Zusammenbau und die kundenspezifische Konfiguration jederzeit vor Ort. Hierbei kann der Anwender die gewünschte Einbauposition verändern und Parameter wie Messbereich, Dämpfung oder Maßeinheiten ohne Einsatz von Werkzeug oder Computer einstellen. Die serienmäßig vorhandene, beleuchtete Anzeige ist durch den Zusammenbau von Kopf und Messelektronik horizontal oder vertikal drehbar und ermöglicht somit eine optimale Ausrichtung in den gewünschten Sichtbereich.

Sichere Messergebnisse durch ausgeklügeltes Design

Die einzelnen Komponenten sind konstruktiv so ausgelegt, dass sie serienmäßig selbst bei rauester Umgebung oder hohen Prozesstemperaturen bis 177°C problemfrei arbeiten. Auch extreme Feuchte stellt für das neuartige, zum Patent angemeldete Dichtsystem keine Herausforderung dar. Der Sensor überwacht seine Funktion zudem selbst und gibt nach erfolgter Vor-Ort-Montage Hilfestellung in Form von Fehlercodes aus. Dies gewährleistet einwandfreie und sichere Messergebnisse während der Produktion von Lebensmitteln oder Getränken.

Geringe Lagerhaltung führt zu Kostenreduktion

Die einzelnen Module sind nicht direkt aufeinander abgestimmt und können somit individuell, gemäß Applikationsvorgabe zu einem Gesamtsensor zusammengebaut und danach leicht abgeglichen werden. Auf die stets vorhandene Messgenauigkeit des Gesamtsensors hat dies keinerlei Auswirkung. Daher bietet es sich an, neben den Standardkomponenten, wie z.B. Auswerteelektronik, elektrischer Anschluss, Edelstahlanschlusskopf oder Deckel auch unterschiedliche Messelektroniken einzeln zu beschaffen und zur weiteren Verwendung einzulagern. Lager- und Beschaffungskosten von Standardkomponenten lassen sich hierdurch reduzieren, da sie großteils beim Umbau oder ggf. auch Defekt eines bestehenden Sensors wiederverwendet werden können. Sie müssen aufgrund der Modularität nicht zwangsläufig in gleicher Stückzahl wie die Messelektroniken vorhanden sein. Der serienmäßig vorhandene Turndown von 10:1 für den einzustellenden Messbereich und die Verwendung des CLEANadapt Prozessanschlusses ermöglichen zudem eine deutliche Reduzierung der Variantenvielfalt.

Die Vorteile des Drucksensors PFS im Überblick: